1 Monat: Bali – Nusa Inseln

In diesem Blogbeitrag erzähle ich euch, wie es uns persönlich in unserem Bali Urlaub ergangen ist, was wir erlebt haben und welche Eindrücke wir gesammelt haben. Außerdem geht es unter anderem darum, wie wir mit Mantarochen geschwommen sind, Schildkröten adoptiert haben und wir Bali und Umgebung bereist haben.
Für mehr Reisetipps rund um unseren Roadtrip durch Bali und den Nusa Inseln könnt ihr in meinen anderen Artikeln mehr darüber nachlesen.

Die Ankunft in Denpasar war doch anders als erwartet, sagen wir so, schlimmer hätte dieser Urlaub für uns nicht starten können. Zuerst mussten wir feststellten, dass Michis Gepäck nicht mitgeschickt wurde und dann wurden wir von unserem Taxifahrer total abgezockt. Da wir erst gegen Abend in Denpasar angekommen sind, wollten wir nach diesen Vorfällen den Abend entspannt in unserer ersten Unterkunft in Seminyak, ausklingen lassen. Doch auch hier wollten wir nicht zur Ruhe kommen und wurden von einem Erdbeben mit fünf Nachbeben wachgehalten. Nach einer kurzen, aber trotzdem erholsamen Nacht konnte dann der Urlaub so richtig beginnen.

Schon früh morgens machten wir uns auf den Weg um für Michi Kleidung, Badehosen und Drogerieartikel zu besorgen. Unser eigentlicher Plan war es einen Roller zu mieten, um uns Canggu und Seminyak anzuschauen, doch bei den überfüllten Straßen entschlossen wir uns, doch zu Fuß zu gehen. Wir waren einen Tag in Canggu und die anderen beiden Tage haben wir es uns in Strandbars in Seminyak gut gehen lassen und abends am „la plancha beach“ die Sonnenuntergänge genossen. Nach drei Tagen hieß es für uns dann aber Sachen packen und ab in den Süden Balis. Genau genommen ging es für uns nach Uluwatu.
Hier haben wir uns dann einen eigenen Roller gemietet, sodass wir die gesamte Küste abfahren konnten. Im Süden Balis war es bei weitem nicht so touristisch wie zu Beginn unserer Reise. 
So schnappten wir unseren Roller und fuhren in den fünf Tagen die gesamte Küste ab. Unser Highlight war der „Green Bowl Beach“ bei Sonnenaufgang – ein tolles Erlebnis.

Unser nächstes Ziel hieß Sanur. Dorthin gab es zwei Wege, einmal über eine Autobahnroute oder über das Inland. Die gebührenpflichtige Autobahnroute „Mandara Toll Road“ ist die schnellste Verbindung vom Süden Balis nach Denpasar und ist für Rollerfahrer verboten. Für die Fahrt hatten wir uns ein Taxi gebucht, das uns dann über die Autobahn nach Sanur brachte. Im Grunde genommen haben wir uns immer ein Taxi gemietet, wenn wir die Unterkunft gewechselt haben. Da in Bali Uber und Gojak in manchen Regionen kein leichtes Leben haben, haben wir uns immer ein Taxi bei „bluebird“ gemietet. „Bluebird“ ist, was die Preise und den Service angeht, super.

In Sanur angekommen ging es für uns direkt mit dem Boot für eine Woche nach Nusa Lembongan. Die kleine Insel direkt neben Bali hatte wirklich viel zu bieten. Sie ist nicht nur durch eine gelbe Brücke mit Nusa Ceningan verbunden, sondern sie liegt direkt neben der größeren Insel Nusa Penida.
Durch die Bootshuttle die zu mehreren Zeiten am Tag von Nusa Lembogan nach Nusa Penida und wieder zurückfahren, konnten wir alle drei Inseln ohne Probleme besichtigen – was wirklich schön war!
Unser Highlight auf den Inseln war unser Schnorchel Trip zur Manta- und Cystal Bay. Zu schwimmen mit den riesigen Mantarochen und den vielen verschiedenen und bunten Fischen war wundervoll. Unser Glück war, dass wir nur zu viert, also wir ein norwegisches Pärchen und unser Guide auf dem Boot waren und nicht wie bei den typischen Touribooten 15 Mann an Board hatten. So hatten wir an allen Spots genügend Zeit und eine größere Chance die Meeresbewohner zu sehen. 

Zurück auf balinesischem Festland ging es nach Ubud, dort wurden wir mit ganz viel Regen und dicken Wolken, begrüßt. Zu unserem Glück wurde das Wetter ab dem zweiten Tag immer besser und wir konnten unsere Regenponchos wieder zur Seite legen. 
Ubud das im Inland liegt, ist im Gegensatz zu den vorherigen Spots ein echter Jungle. Kein Strand, kein Meer, dafür ganz viel Wald und die bekannten Reisterrassen. Ubud war in jedem Hinblick unfassbar schön.
Während des Aufenthaltes im „Jungle“ machten wir noch eine eintägige Tour in den Norden Balis. Dafür mieteten wir uns einen größeren Reiseroller, mit dem die knapp zweistündige Fahrt gut aushaltbar war. Am Ende des Tages bekam ich meinen Hintern dennoch zu spüren, aber wie es mit einem kleinen Roller gewesen wäre, daran habe ich versucht nicht zu denken. 

Nach knapp vier Wochen Roadtrip ging es für die letzten Tage zurück nach Sanur. Dort haben wir die restlichen Tage am Strand oder am Pool genossen. 
Der Höhepunkt (für mich vermutlich der Höhepunkt der gesamten Reise) war der Besuch in der Schildkröten Schutzstation in Serangan. Die Station wird von einheimischen Balinesen sowie von vielen Freiwilligen betrieben. Zusätzlich wird sie vom Staat gefördert und kann so mehrere Tausend Schildkröten jährlich sicher zur Welt bringen. Die dort lebenden Schildkröten, die teilweise durch Fischer oder herumschwimmendes Plastik im Meer verletzt wurden, werden in der Schutzstation gesund gepflegt. Hier konnten wir nicht nur ein wirklich tolles Projekt anschauen, sondern als krönender Abschluss auch noch zwei Baby Schildkröten adoptieren und selbst im Meer freilassen. 

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