Wie uns Konkurrenzdenken unglücklich macht!

Schon wieder ist er/sie besser. Streng dich mehr an sonst wird es wieder nur eine Zwei. Wenn ich das nicht so gut mache wie…. Was wird aus mir, wenn ich nicht mindestens so gut bin wie…. Wettbewerb belebt das Geschäft.
Dies und noch viele andere Floskeln haben wir entweder schon einmal gedacht oder gehört. Das Schlimme daran, dass sie unser täglicher Begleiter sein können oder es bereits sind. Ob beim Sport, auf der Arbeit, im Studium, im privaten Leben, im Freundeskreis, in der Familie, überall werden wir mit dem Thema Konkurrenzdenken konfrontiert.

Was ist Konkurrenzdenken überhaupt?

Ich spreche von K∙o∙n∙k∙u∙r∙r∙e∙n∙z∙d∙e∙n∙k∙e∙n. Dieses Wort wird im Duden wie folgt beschrieben: „Einstellung, die von einem Hang bestimmt ist, andere in erster Linie als Konkurrenten anzusehen.“ Konkurrenzdenken weckt Ehrgeiz und das ist vor allem dann wichtig, wenn man seine Ziele verfolgen will. Das Problem ist jedoch, das es auf gar keinen Fall gut ist, ständig von solchen Gedanken begleitet zu werden. Denn zu viel Konkurrenzdenken entzweit, sorgt für Eifersucht, schlechte Laune und Rivalität.

Der ständige Vergleich mit anderen

In die Falle der Sozialen Medien tappen wir schnell hinein und beginnen uns mit anderen zu vergleichen, aber das muss eben nicht nur dort sein. Ist es nicht so, dass wir uns im alltäglichen Leben auch öfter mal mit anderen Vergleichen? Vielleicht mit unseren Arbeitskollegen, mit unseren Freunden, unseren Geschwistern, unseren Kommilitonen und manchmal sogar mit unseren Eltern. 
Und obwohl ich mich manchmal selbst ertappe beim Gedanken daran besser sein zu müssen, so bin ich doch der Meinung, dass genug für alle da ist und man egal wie erfolgreich das Umfeld ist, selber auf die eigene Art und Weise sich von anderen abheben kann. Wie heißt es so schön, zusammen ist man stärker als alleine – und das sollte sich jeder vor die Augen führen. 

5 Gründe dafür, besser niemanden als Konkurrent zu sehen

Deshalb möchte ich 5 Gründe nennen, warum Konkurrenzdenken schlecht für euch ist!

  1. Konkurrenzdenken ist aussichtslos, da es immer irgendjemand geben wird, der das ein oder andere ein wenig besser kann als man selbst.
  2. Vergleichen wir uns ständig mit anderen, bekommen wir schlechte Laune und zweifeln an unseren eigenen Fähigkeiten.
  3. Wenn wir uns mit anderen vergleichen, sind wir meist unfair uns gegenüber. Da wir unsere Schwächen mit den Stärken der anderen vergleichen.
  4. Konkurrenzdruck bedeutet Anstrengung und Anstrengung führt zu Stress
  5. Lebe dein eigenes Leben so wie es dich glücklich macht und mach dir keinen Kopf was andere Sagen könnten oder werden, es ist schließlich nicht deren Leben.

Tipps

  1. Wenn ihr euch vergleichen wollt, dann solltet ihr die Leute, die euer Ziel schon erreicht haben, nicht als Konkurrenz sondern als Motivation dafür sehen, selbst dieses Ziel zu erreichen.
  2. Vergleicht euch nach unten. Damit meine ich schaut doch mehr auf die Personen, die evtl. auf euch auf schauen oder auf diejenigen die noch an dem Punkt sind, wo ihr angefangen habt. Der Vergleich nach untern stärkt euer Selbstbewusstsein, verbessert eure Ausstrahlung und zieht weitere Erfolge an.

Der Satz, der mir oft dabei hilft, an meinen Zielen und Entscheidungen festzuhalten ist dieser:

„In erster Linie musst du dein Leben selbst mit dir verbringen wollen.”

In diesem Satz steckt soviel wahres drin, denn wie könnt ihr selbst mit euch zufrieden sein, wenn euch euer Leben, das ihr lebt nicht gefällt. Dann ist es doch ganz logisch, dass ihr das Leben, das Tun, das Aussehen anderer immer besser gefallen wird als euer Eigenes.

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Liebe Grüße
Verena

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